Arbeit braucht Zukünfte

Nach meinen Vorträgen 2013 und 2015 arbeite ich an einem neuen zum Thema Arbeit. Interessierte Event- und Konferenzveranstalter können sich gerne melden.

Die These

Wir brauchen nicht die eine Lösung, sondern viele Visionen für die Zukunft der Arbeit.

Statt uns um Prognosen und abstrakte Hypothesen zu streiten, sollten wir anhand von vielfältigen, lebensnahen Zukunftsbildern gemeinsam darüber nachdenken, wie wir heute anfangen wollen die Arbeit von morgen zu gestalten.

„Wenn wir die Zukunft nicht erfinden, wird es jemand anderes für uns tun – und es wird dessen Zukunft sein, nicht unsere.“

– Duncan D. Bruce & Dr. Geoff Crook, The Dream Café

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Zukünfte gestalten – Neues Fortbildungsangebot

Warum wir bei Third Wave immer von „Zukünften“ sprechen

Es war ein voller Herbst für mich. Von Oktober bis Dezember habe ich zehn Vorträge und Workshops gehalten. Das Thema: Zukünfte verstehen und gestalten. Für uns bei Third Wave hat sich das als die zentrale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen wie die digitale Transformation herauskristallisiert.

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Was wäre wenn…

…die Zukunft ständig in Bewegung ist? 
…es viele Zukünfte statt einer Zukunft gibt?
…sich die Zukunft nicht prognostizieren lässt?
…der Kampf um die Zukunft mit Narrativen ausgetragen wird?
…wir gestalten könnten, wie wir morgen leben und arbeiten wollen?
…wir nicht nur das Auto, sondern auch den Stau antizipieren würden?
…„was wäre wenn“ die Schlüsselfrage für die Zukunft ist?

Monika Bielskyte über faule Zukunftsvisionen und Virtual Reality

Monika Bielskyte berät Scifi-Filmemacher bei der Erschaffung ihrer Welten. Auf Twitter hat sie nun die Arbeit gezeigt, die sie für die Realverfilmung von Ghost In The Shell gemacht hat. Dabei hat sie nicht nur ihre fantastischen Moodboards präsentiert, die den Film in eine deutlich spannendere Richtung bewegt als der nun typische Cyberpunk-Look (und die immensen Probleme des Whitewashings). Sie hat auch in zahlreichen Tweets einen Anspruch an Worldbuilding beschrieben, der weiter und tiefer geht als das meiste, was uns Hollywood in Mainstream-Science-Fiction-Filmen derzeit anbietet. Ich kann nur empfehlen, sich den kompletten Twitter-Thread anzusehen und durchzulesen.

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Filtrat KW 08/15 – Maschinenarbeit

Inspiriert von Matt Webb und Michael Sippey, probiere ich ein neues Format aus: „Start a new draft post on Monday, dump things in it over the week, rewrite and cull along the way, what’s left gets published on Friday.“

1.

Ein Artikel über die Zukunft von autonomen Autos, der das Wiener Übereinkommen nicht erwähnt, ist aus meiner Sicht unglaubwürdig.

Artikel 8, Absatz 1:

Jedes Fahrzeug und miteinander verbundene Fahrzeuge müssen, wenn sie in Bewegung sind, einen Führer haben.

Neue Assistenzsysteme auf dem Weg zu autonomen – d.h. nicht mehr vom Fahrer gesteuerten – Auto werden auch weiterhin stark zunehmen. Aber der Zeitpunkt, an dem der Fahrer eines Autos nicht mehr in der Lage sein muss jederzeit einzugreifen zu können, ist noch sehr, sehr weit weg. Nicht aus technischen, sondern aus rechtlichen Gründen. „Filtrat KW 08/15 – Maschinenarbeit“ weiterlesen