Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Schlagwort: Berlin

  • Meine #rpTEN Empfehlungen

    Meine #rpTEN Empfehlungen

    Ich habe mich mal durch das komplette Programm gewühlt und die Vorträge und Panels ausgewählt, bei denen mir die Vortragenden bekannt sind oder das Thema interessant klingt.

    Ich selbst halte dieses Jahr keinen Vortrag, moderiere aber ein Panel am Mittwoch:

    Big Data Und Arbeitnehmern: Zwischen Selftracking & Corporate Panopticon, Panelisten Andrea Kocsis und Andreas Dewes, 4.5., 12:30 Uhr, Stage 5
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  • Warum ich gegen die olympischen Spiele in Berlin bin

    Eine leicht überarbeitete und erweiterte Version dieses Artikels gibt es auf Mit Vergnügen.

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    Priests sacrificed oxen and rams to Zeus and Pelops at the ancient Olympics. Their successors sacrifice the freedom to speak and publish to the gods of corporate capitalism and international sport.

    – Nick Cohen

    Als die Nachricht kam, dass Berlin über eine Bewerbung für die olympischen Spiele nachdenkt, hielt ich das für einen schlechten Scherz. Gerade erst hatte die Bevölkerung mit dem Votum zum Tempelhofer Feld klar gemacht, dass sie mit dem Kurs des Ausverkaufs öffentlichen Raums nicht einverstanden waren. In so einem Moment olympische Spiele ins Gespräch zu bringen – so zynisch kann doch keine Regierung sein. Ich habe mich getäuscht. (mehr …)

  • Der neue Weg zum eigenen Restaurant

    Breakfast Market in der Markthalle Neun
    Breakfast Market in der Markthalle 9

    Ach ja, der große Traum vom Aussteigen. „Ich schmeiß‘ hin und mache ein Café auf,“ hört man nicht nur Freitagabends beim Bier immer wieder. In den allermeisten Fällen bleibt es beim Wunschdenken, da ohne gastronomische Erfahrungen und tiefe Taschen der Absprung kaum möglich scheint. Dann also doch Coach werden…

    Aber Moment. Was sich neulich noch nach einem riesigen, furchteinflößenden Schritt in eine selbst bestimmte aber unsichere Zukunft anfühlte, ist inzwischen durch einige Trends und Entwicklungen in der Gastroszene zu einem deutlich besser kalkulierbaren Risiko geworden. So hat sich in den letzten Monaten hier in Berlin ein Netzwerk von Gastrokonzepten um das Thema Streetfood entwickelt, das den großen Sprung von der Festanstellung zum eigenen Laden in viele kleine und handhabbarere Schritte aufteilt. (mehr …)

  • Veranstaltungen zu Netzthemen in Berlin – Januar 2014

    Ich sammle Veranstaltungen (Vorlesungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Symposien, Konferenzen usw.) zu digitalen Themen (Netzpolitik, Medienkunst, Netzkultur, Forschung und Entwicklung, Soziologie, Anthropologie, Gesellschaft, Architektur usw. – keine Startup- oder -Marketing-Themen) in Berlin. Weitere Veranstaltungstipps jederzeit an mich, gerne auch schon für die nächsten Monate. (mehr …)

  • Kranke Startupkultur

    > Statt nach Silicon Valley zu pilgern sollten Startup-Gründer lieber nach Süddeutschland reisen, um von den Mittelstandsunternehmen dort zu lernen, wie man nachhaltige Unternehmen aufbaut, die ihrem Umfeld genauso viel geben, wie ihren Gründern.

    Igor hat in seiner letzten [Week Note](http://thirdwaveberlin.com/2013/10/week-158/) einige Gedanken zusammen geführt, die uns in den letzten Monate, insbesondere bei der Beobachtung der Berliner Startup-Kultur, aber auch bei der Entwicklung der Tech-Szene in den USA aufgefallen sind.

  • Gegen die Winterdepression

    „Ziehe niemals im Winter nach Berlin“ versteht man als Empfehlung erst so richtig, wenn man im Winter nach Berlin gezogen ist. Einen Winter später hört man es sich selbst sagen. –
    Das Problem des Berliner Winters ist nicht Eiseskälte oder Schneemassen. Das, was einen zermürbt, ist fast sechs Monate ödes Grau. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es im letzten Winter hier bis Februar weniger als 100 Sonnenstunden gab. (mehr …)

  • Einheit

    Seitdem ich in Berlin wohne, ist der 3. Oktober der erste gesetzliche Feiertag, mit dem ich mehr verbinde als frei zu haben. Hier, wo ich mich jeden Tag so bewege, wie es vor 25 Jahren nicht möglich gewesen wäre, treffe ich ständig auf Erinnerungen an die Ereignisse, an die dieser Feiertag erinnern soll.

    Deswegen haben wir heute die Gelegenheit genutzt und uns die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße angesehen und sind tief bewegt zurückgekommen. Die schrecklichen Dinge, die an und durch die Mauer passiert sind, machen umso dankbarer für die Wiedervereinigung und wie sie ablief.