Mein neuer Newsletter

newsletter header

Ich habe einen neuen Newsletter gestartet. Ein paar Gedanken, vier bis fünf Links zu interessanten Artikeln und ein paar Updates von Vorträgen und anderen Dingen, die mich gerade beschäftigen. Das alles auf Englisch und jeden Montag.

Abonnieren geht hier. Ausgabe #1 und #2 sind schon da.

Filtrat 33/2015 – Slumdesign, Soundcloud, Amazon und feige Politiker

1.

<

blockquote class=““twitter-tweet“ lang=“en“>

Want to design the future of slums? Seeking a Creative Director partner at Utopia, a new design firm for slums. https://t.co/OTwAv1L2l2

— Jonathan Hursh (@jonhursh) August 11, 2015

Ich hoffe ja immer noch, dass das eine großartige Satire ist. Aber der Mann und sein neues Unternehmen Utopia – Slums 2.0, City Slums Strategies und SLUMLabs – scheinen das ernst zu meinen. Der Neoliberalismus macht vor nichts halt und Design Thinking bietet das passende Vokabular. „Filtrat 33/2015 – Slumdesign, Soundcloud, Amazon und feige Politiker“ weiterlesen

Gig Economy in Kurzgeschichten

Damit wir die Diskussionen um mögliche Zukunftsvisionen besser führen können brauchen wir bessere Geschichten.

In Der Geist in der Maschine habe ich davon gesprochen, wie Science Fiction uns helfen kann ein besseres Gefühl für mögliche Zukunftsszenarien zu bekommen und so aktuelle Diskussionen anders führen zu können.

Hier sind einige Kurzgeschichten, die den Alltag in einer nahen Zukunft beschreiben, in der die Gig Economy eine wesentliche Rolle spielt. „Gig Economy in Kurzgeschichten“ weiterlesen

Hillary Clinton & Fred Wilson zur Gig Economy

In einer Rede hat sich Hillary Clinton auch zur Gig Economy geäußert:

Meanwhile, many Americans are making extra money renting out a small room, designing websites, selling products they design themselves at home, or even driving their own car. This on-demand, or so-called gig economy is creating exciting economies and unleashing innovation.
But it is also raising hard questions about work-place protections and what a good job will look like in the future.

Der Großteil von „Silicon Valley“1 scheint Clinton’s Aussage als Angriff verstehen zu wollen. Der Venture Capitalist Fred Wilson ist reflektierter und stellt die, aus meiner Sicht, richtigen, ergänzenden Fragen:

Can you be a freelance worker if you don’t own the data about your work and earnings history and be able to take it with you when you leave a platform or export it to a third party for optimization? Can you be a freelance worker if you are indentured to your employer because they loaned you the money to purchase the asset you are using to earn your income? I think the answer to both is obviously no. But there are companies who argue that it is yes.

  1. Wie immer ist hier weniger der Ort als das Mindset gemeint. 

Drone Aviary von Superflux

Dieser Film ist Teil eines Design-Fiction-Projekt, mit dem sich das Londoner Designstudio Superflux über das soziale, politische und kulturelle Potential Gedanken macht, das Drohnentechnologie abseits des Militärs haben könnte. Mehr dazu hier.

The Drone Aviary reveals fleeting glimpses of the city from the perspective of drones. It explores a world where the ‘network’ begins to gain physical autonomy. Drones become protagonists, moving through the city, making decisions about the world and influencing our lives in often opaque yet profound ways.

Dabei erinnert mich das Video teilweise an Robot readable world von Timo Arnall.