Ingrid Burrington über versteckte Infrastruktur

In diesem kurzen Vortrag auf der Deep-Lab-Konferenz stellt Ingrid Burrington (@lifewinning) ihre Arbeit vor. Insbesondere ihre Recherchen zur digitalen Infrastruktur (Wie sieht das Internet aus?) und wie sie z.B. in unseren Städten zu erkennen ist, fasziniert mich. Auf Seeing Networks hat sie damit begonnen, ein Handbuch zusammen zu stellen, das z.B. verschiedene Bodenmarkierungen und Sensoren an Laternenpfählen erklärt. Ein weiteres Hilfsmittel, um die Stadt mit anderen Augen zu sehen und das Verborgene, Abstrakte sichtbar und das Unverständliche verständlicher werden zu lassen.

Webperlen vom 3.01.2015

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Podcast-Tipp: The Digital Human

The Digital Human Podcast

Kaum zu glauben, dass ich diesen großartigen Podcast erst jetzt entdeckt habe, obwohl er schon April 2012 läuft. Mit The Digital Human nimmt sich Aleks Krotoski und ihr Team für BBC Radio 4 in jeder Sendung einen Aspekt unseres Lebens vor, der durch das Digitale verändert wird. Weder mit überfließendem Enthusiasmus noch direkter Ablehnung werden die Auswirkungen von Technologie statt Technologie selbst betrachtet. „Podcast-Tipp: The Digital Human“ weiterlesen

neunetzcast 41 zum Recht auf Vergessen und dem NY Times Innovation Report

Ich sag’s ja immer gerne dazu: Mir tun die Hörer der neunetz-Ausgaben, bei denen ich dabei bin, immer leid, weil ich dazu neige erst im Gespräch mit Marcel viele neue Gedanken zu entwickeln. Deswegen gibt’s viele Ähs und Schleifen. Aber dafür bringt mich dieser Gedanken-Ping-Pong enorm weiter.
So auch diesmal bei Themen wie dem EU-Urteil zum so genannten „Recht auf Vergessen“ über die verschiedenen Wertesysteme zwischen den USA und Deutschland bis zum großartigen NY Times Innovation Report und seiner Bedeutung auch für die deutsche Verlagslandschaft. Alle Links zur Sendung gibt es hier.

Wie „digitale Strategie“ funktioniert

We’ve known what to do about „digital“ for quite a while now. There isn’t a magic bullet. There’s simply a question of doing the hard work. There isn’t necessarily a pattern that can be followed, and it certainly doesn’t have to be one that hails from the West Coast, though it can be inspired by their success. Perhaps the easiest bit to digest, and the easiest bit to understand, is that the strategy is delivery. That’s it. Work backward from there. The Agile is Dead non-manifesto, that seeks to clear away all of the cruft and crap that’s grown around it, is clear enough and you don’t need more than this:

  • Find out where you are
  • Take a small step toward your goal
  • Adjust your understanding based on what you learned
  • Repeat

–Dan Hon in Episode Sixty Three: Disbanded; The Responsive OS „Wie „digitale Strategie“ funktioniert“ weiterlesen

Webperlen vom 17.01.2014

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Ein Veranstaltungskalender für digitale Themen in Berlin?

Morgenabend findet bei der Heinrich Böll Stiftung hier in Berlin eine Podiumsdiskussion mit dem Titel ‚Game Over, Human – Mensch und Maschine – miteinander, gegeneinander, ineinander?‘ statt. Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Technologie ist Alltag. Sie übernimmt unsere Arbeiten, lenkt Autos, führt Kriege und ersetzt die Funktionen unseres eigenen menschlichen Körpers. Eröffnen uns Roboter und Maschinen neue Möglichkeiten, indem sie uns Arbeit abnehmen, körperliche Defizite ausgleichen und unsere Leistungsfähigkeit steigern oder laufen wir Gefahr, die Kontrolle zu verlieren? Wie verändert uns Menschen die Interaktion mit maschinellen Wesen? Wer trägt in Zukunft die Verantwortung? Ist es an der Zeit für eine Roboter-Ethik? Oder müssen wir die Verdrängung menschlichen Lebens durch Maschinen befürchten?

Jepp, das ist wenig überraschend ein Thema, das mich interessiert. Und praktischerweise ist die Heinrich Böll Stiftung einen entspannten 20-Minuten-Spaziergang von unserem Büro entfernt. „Ein Veranstaltungskalender für digitale Themen in Berlin?“ weiterlesen

Sascha Lobo über fehlende Digital-Intellektuelle

„[…] aus unserem Kreis, aus der Internetszene, müsste sich eigentlich genau die digitale Intelligenz rekrutieren, die öffentlich darüber nachdenkt, wie dieser Weg aussehen kann. Dafür müssten wir unsere trotzige und Gegentrotz erzeugende Impertinenz ablegen und mit der Offenheit, die wir unablässig einfordern, auf die gesamte Gesellschaft ohne Herablassung zugehen.“

Was er sagt…

Was Rhein-Main zu bieten hat

Eine weitere Frage aus meinem formspring.me-Account.

Frage: Du als Rhein-Mainer, was schätzt Du an der Region Frankfurt Rhein/Main am meisten? Was findest Du besonders charmant und was liegt Dir am Herzen?

Antwort: Was ja die wenigsten wissen: mit dem Umzug aus Karlsruhe in die Region Frankfurt bin ich nach 29 Jahren an meinen Geburtsort zurück gekehrt. Hier habe ich mein erstes Lebensjahr gewohnt, bevor es über Erzhausen (zwischen Frankfurt und Darmstadt) nach Darmstadt ging, wo ich den Großteil meiner Kindheit und Jugendzeit verbracht habe, bevor ich zur Diplomarbeit 2005 nach Karlsruhe gezogen bin.

Ich komme also von hier, der Großteil meiner Familie wohnt hier und mehr und mehr entdecke ich auch die weiteren Vorzüge der Region. „Was Rhein-Main zu bieten hat“ weiterlesen