Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Kategorie: Zitat

  • All human beings are entrepreneurs

    > All human beings are entrepreneurs. When we were in the caves, we were all self-employed … finding our food, feeding ourselves. That’s where human history began. As civilization came, we suppressed it. We became “labor” because they stamped us, “You are labor.” We forgot that we are entrepreneurs.

    –Muhammad Yunus

    gefunden in [The Start-up of you](http://www.thestartupofyou.com/)

  • Usman Haque über Smart Cities

    > The „smartness“ of smart cities will not be driven by orders coming from the unseen central government computers of science fiction, dictating the population’s actions from afar. Rather, smart cities will be smart because their citizens have found new ways to craft, interlink and make sense of their own data.

    Der Begriff „Smart Cities“ wurde lange von den Top-Down-Herangehensweisen von Firmen wie IBM, Cisco oder Siemens eingenommen, die vor allem Stadtregierungen dazu überreden wollen, ihre Sensor- und BigData-Anwendungen zu installieren, bei denen die Bürger praktisch kaum eine Rolle spielen und schon gar nicht an die Daten kommen.

    Usman Haque fordert deswegen in einem [Gastartikel für Wired UK](http://www.wired.co.uk/news/archive/2012-04/17/potential-of-smarter-cities-beyond-ibm-and-cisco), den Bürgern den Umgang mit den Daten in die Hand zu geben, weil sie diese im Alltag der Stadt viel praktischer anzuwenden wissen.

    > Smart cities will be places that foster creativity, where citizens are generators of ideas, services and solutions, rather than subservient and passive recipients of them.

  • Sherry Turkle’s Digitaler Dualismus

    > The digital dualist perspective says no: there is something in the technology that enables/causes antisocial behavior and we must overcome this false consciousness by actively refusing to use our devices. The augmented reality perspective demands that we look at root causes. That might lead us to the same ends: no texting at the dinner table, leave your smartphone at home at least once a week, but it also lets us consider other problems. Maybe your kids are on Facebook because you live in a suburb where you can’t meet another human without driving a car.

    Im Sunday Review der New York Times hat Sherry Turkle die Grundthesen ihres Buches Alone Together [zusammen gefasst](http://www.nytimes.com/2012/04/22/opinion/sunday/the-flight-from-conversation.html). Sie prangert, kurz gesagt, an, dass wir wegen des technologischen Fortschritts immer mehr tiefe Konversationen zu Gunsten von schnellen, oberflächlichen Verbindungen aufgeben.

    David Banks beschreibt in einem [großartigen Essay](http://thesocietypages.org/cyborgology/2012/04/23/sherry-turkles-chronic-digital-dualism-problem/) die Grundannahme, die hinter Turkle’s Argumentation liegt und warum sie falsch ist. Pflichtlektüre insbesondere für jeden, der sich hin und wieder mal von den Anti-Social-Media-Argumenten von Turkle, Lanier und Carr eingelullt fühlt.

    via [Luke Robert Mason](http://twitter.com/LukeRobertMason/status/194514469685178370)

  • jeffstaple über Kollaboration

    > Great collaborations don’t start in boardrooms. They start in restaurants.

    *–[jeffstaple](http://stapledesign.com/2011/12/antenna-editor)*

  • Om Malik über Berlin

    > […] there is something happening in Berlin. I can’t quite describe it. I can just feel it — it is electric. And it wants me to go back… but probably in the summertime.

    Von allen Artikeln um den aktuellen Berlin-Startups-Hype ist der Bericht von [Om Malik](http://gigaom.com/author/om/) von seinem Berlinbesuch einer der interessantesten.

  • Sündenbock Fortschritt

    > Mit viel Gefühl für das richtige Timing ringt schließlich der Betriebsrat den VW-Konzern nieder und verkündet kurz vor Weihnachten, dass ein Teil der VW-Angestellten in Zukunft nach Ende der Gleitzeit keine E-Mails mehr auf ihre Dienst-Blackberrys bekommt. Als würden die armen Leute nicht schon genug darunter leiden, dass sie keine richtigen Smartphones abbekommen haben. Diese E-Mail-Blockade zeigt mustergültig, was falsch ist beim Umgang der Gesellschaft mit dem Fortschritt und wie sehr vernetzte Technologie zum Erbsündenbock erklärt wird.
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  • TED Talks und digitale Sabbaths

    Auf Boing Boing gibt es ein sehr interessantes Interview mit David Eagleman, Neurowissenschaftler und Autor, über unsere Wahrnehmung von Zeit und Nahtoderfahrung. Sehr lesenswert. An dieser Stelle möchte ich aber seine letzte Antwort zitieren.

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