Lebenszeichen aus London

Ich mach ja Umz├╝ge eher so nebenher ­čśë Deswegen bin ich seit gestern mit Denis und Bj├Ârn (Miri kommt heute nach) in London. Karen Campell, eine Freundin aus dem Doxology-Team hat zu ner Art Networking-Woche eingeladen. So rennen hier jetzt ein Haufen Amis rum, ein paar Kubiker und ein paar Locals aus London. Die Gemeinsamkeit ist, dass Karen uns zusammen bringen will, weil wir von einander profitieren k├Ânnen. Was ich voll mag ist die Offenheit des ganzen. Es gibt keine festen Meetings oder ├Ąhnliches. Hier wird die Erkenntnis, dass die guten Gespr├Ąche eh immer beim Essen oder auf dem Weg zur Tube passieren, konsequent umgesetzt. Jeder kann sich so viel einbringen, wie er will.
Was ich mich mal wieder Frage ist, warum bei solchen Treffen immer nur Pastoren, Theologen, Seelsorger und sonstige christliche Experten mittleren Alters auftauchen. F├╝hle mich da immer irgendwie fehl am Platz. W├╝rde gerne mal mehr Leute treffen, mit denen ich erst ├╝ber Banksys letzte Installation diskutieren kann, dann ├╝ber Zigarillo-Vorlieben, dann ├╝ber Freelancing, dazwischen ├╝ber die Spiritualit├Ąt des Espresso-Genu├čes, meine Konsumwut, Bio-Essen und das Herzensgebet. Irgendwo sollte auch noch ein bisschen was von der Wissensgesellschaft, dem Dangerdoom-Album und meinem Kampf mit meiner Selbstzentriertheit vorkommen. Halt ├╝bers Leben reden, weisch? Emerging/Simple/Organic-Church-Diskussionen sind ja sowas von 2005ÔÇŽ

Mehr zum Thema: ,

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.