Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Kategorie: Artikel

  • Innerlich gekündigt

    Wir beschäftigen uns bei Third Wave gerade unter anderem mit dem Thema ‚Zukunft des Publishings.‘ Eines der faszinierenden Unternehmen in dem Bereich ist BuzzFeed aus New York. Wer sich inspirieren lassen möchte, wie ein Unternehmen heute im Web erfolgreich Inhalte produzieren und monetarisieren kann, sollte sich den Vortrag von BuzzFeed-Chef Jonah Peretti beim Changing Media Summit ansehen. Die interessantesten Aussagen von ihm, haben wir auf unserem Firmenblog festgehalten.

    Während ich den Vortrag angeschaut habe, sind mir direkt am Anfang zwei Aussagen aufgefallen, die mich zusammengenommen, stutzig gemacht haben:

    • BuzzFeed hat 40 Millionen Besucher im Monat.
    • Ihre Kernzielgruppe fällt in die Kategorie „Bored at work.“ Peretti beschreibt diese Gruppe mit „Die Hälfte des Tages arbeiten sie und die andere Hälfte sind sie im Web unterwegs, schicken sich Nachrichten usw.“

    Zusammengenommen bietet sich für mich einmal mehr ein Bild einer riesigen Arbeitnehmerschaft, die, wie man in Deutschland gerne sagt, „innerlich gekündigt“ hat. (mehr …)

  • studiohzwei Portfolio

    Webseite portfolio.studiozwei.com

    Nicola hat ihr neues Portfolio veröffentlicht. Wenn ihr auf der Suche nach einer freien Senior Artdirektorin seid, solltet ihr euch das ansehen.

  • X.DAYS 2013 Vortrag

    Mein Ziel für meine Keynote am 2. Tag der X.DAYS 2013 war, den Zuschauern passend zum Thema der Veranstaltung („Heute Idee. Morgen Realität“) eine ganze Reihe von Inspirationen mitzugeben, welche Ansätze von Unternehmen für Manager von Morgen aus meiner Sicht interessant sind. Den Vortrag kann man sich hier ansehen.

  • Lesematerial (16. März 2013)

    **[No to NoUI](http://www.elasticspace.com/2013/03/no-to-no-ui)**
    *von Timo Arnall*
    Arnall spricht sich vehement gegen den aktuellen Ansatz aus, dass User Interfaces möglichst unsichtbar sein sollten. Pflichtlektüre für jeden Designer.

    **[What’s a Cyborg?](http://quietbabylon.com/2010/whats-a-cyborg/)**
    *von Tim Maly*
    Nicht nur wegen Google Glass wird der Begriff Cyborg in nächster Zeit aus vielen Diskussionen nicht mehr wegzudenken sein. Eine gute Gelegenheit, sich einen geschichtlichen Überblick über seine Entstehung zu machen. (mehr …)

  • Arbeiten in Bewegung

    Ich wurde vor ein paar Monaten gefragt, ob ich für ein Magazin ein paar Tipps für das Arbeiten unterwegs zusammenstellen könnte. Da diese Tipps nie erschienen sind, veröffentliche ich sie nun hier. Nicht wirklich was neues dabei. Mehr eine kurze Sammlung von Erfahrungen. (mehr …)

  • Scheitern respektieren

    Eine Social-Media-Agentur ist gescheitert, deren Herangehensweise mit meinem Verständnis nicht unbedingt deckungsgleich war. Früher wäre die Häme bei mir deutlich größer geworden. Aber seitdem ich selbst gegründet habe, überwiegt mein Respekt für jeden, der sich wagt, seine Perspektive in ein eigenes Unternehmen zu gießen. Seine Zeit und sein Geld zu riskieren, um herauszufinden, ob man richtig liegt, gehört zu den größten Risiken, die man eingehen kann. Da wir nicht alle immer richtig liegen können, gehört ein Scheitern leider dazu. Trotzdem überwiegt für mich die Anerkennung für den Versuch gegenüber der Schadenfreude, dass die Prämisse wohl nicht ganz tragfähig war. So ändern sich die Perspektiven, wenn man plötzlich die Tragfähigkeit der eigenen Position jeden Monat im Geschäftsbericht überprüfen kann.

  • Das Ende der Arbeit

    Neue Arbeitsplätze müssen her. Da sind sich die Politiker aller Lager einig. Klar, der Wähler erwartet das. Er fühlt geradezu einen Anspruch auf die Möglichkeit zu arbeiten. Was sich aber kaum ein Politiker öffentlich zu fragen traut: Was, wenn das einfach irgendwann nicht mehr möglich ist?

    Durch den technologischen Fortschritt werden Arbeitsplätze obsolet und fallen weg. Das war schon immer so. Bisher hat der Fortschritt aber immer genug neue Arbeitsplätze geschaffen. Darauf beruhen unsere Planungen. Wer in seinem erlernten Beruf keine Arbeit mehr findet, der muss halt umschulen.

    Was aber, wenn der technologische Fortschritt mit einer Geschwindigkeit und in eine Richtung passiert, in der mehr Arbeitsplätze überflüssig als neue geschaffen werden können? (mehr …)