Digitale Transformation hat ein Führungsproblem

Die Digitale Transformation krankt in vielen Unternehmen vor allem an der fehlenden Führung. Eine weitere Studie – diesmal von Bearing Point – beschreibt die immense Lücke zwischen der Wahrnehmung der Führungskräfte und der ihrer Mitarbeiter bei diesem Thema:

„Zwar sei einem Großteil der Angestellten bekannt, dass es in ihrem Unternehmen eine Digitalstrategie gebe, fast die Hälfte empfinde diese allerdings als „nicht transparent“. Viele wüssten weder, warum und wohin sich das Unternehmen mit der Digitalisierung verändern wolle, noch, welche Rolle sie selbst dabei spielen.“

Auch das Thema Fortbildung wird in der Studie aufgegriffen.

„Deutliche Defizite gibt es zudem im Bereich Schulungen. So fehlt es in vielen Unternehmen laut Studie noch an Weiterbildungsangeboten zur digitalen Transformation und an der Vermittlung notwendiger Kompetenzen wie beispielsweise analytischer Fähigkeiten.“

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Wir haben kein Problem mit der Automatisierung, sondern mit der (Fort)Bildung.

How much future do you have?

Aktuelle Studien kommen vermehrt zu dem Ergebnis, dass die Automatisierung durch digitale Technologien wie künstliche Intelligenz, Jobs nicht vollständig ersetzt, sondern vorrangig verändert. Mensch und Maschine arbeiten zunehmend zusammen, statt dass die Maschine den Menschen überflüssig macht. Jobs fallen nicht einfach weg, sondern bekommen ein anderes Anforderungsprofil. Automatisierung und Fachkräftemangel sind damit nicht entgegengesetzte Probleme, sondern sind miteinander gekoppelt. Dadurch verlagert sich der Fokus von der Frage, ob es diese Jobs geben wird zu der, ob diese Jobs besetzt werden können.

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Abschied von den „kleinen Fächern“

Einen interessanten Blick von außen auf die Veränderungen in der Universitätenlandschaft findet man beim IHT. Education overhaul shakes up German universities:

German universities are trying to reorganize along the lines of the United States without first having the resources of a Harvard or a Yale. […] No one thought to lock down the resources first, and there is no tradition in Germany to finance non-practical kinds of knowledge gathering.