Gründermetropole Berlin hat mich zu meinem Republica-Vortrag interviewt. Bei der Gelegenheit habe ich noch mal meine Kernkritikpunkte an der Gig Economy zusammen gefasst. (mehr …)
Kategorie: Artikel
Hillary Clinton & Fred Wilson zur Gig Economy
In einer Rede hat sich Hillary Clinton auch zur Gig Economy geäußert:
Meanwhile, many Americans are making extra money renting out a small room, designing websites, selling products they design themselves at home, or even driving their own car. This on-demand, or so-called gig economy is creating exciting economies and unleashing innovation.
But it is also raising hard questions about work-place protections and what a good job will look like in the future.
Der Großteil von „Silicon Valley“1 scheint Clinton’s Aussage als Angriff verstehen zu wollen. Der Venture Capitalist Fred Wilson ist reflektierter und stellt die, aus meiner Sicht, richtigen, ergänzenden Fragen:
Can you be a freelance worker if you don’t own the data about your work and earnings history and be able to take it with you when you leave a platform or export it to a third party for optimization? Can you be a freelance worker if you are indentured to your employer because they loaned you the money to purchase the asset you are using to earn your income? I think the answer to both is obviously no. But there are companies who argue that it is yes.
- Wie immer ist hier weniger der Ort als das Mindset gemeint. ↩
Hurra, die Welt geht unter
Zwei gute Artikel zum Thema Griechenland:
- Thomas Piketty: „Deutschland hat nie bezahlt“
- Slavoj Žižek on Greece: This is a chance for Europe to awaken
Buchtipp: Station Eleven von Emily St. John Mandel
Mensch, Macht, Maschine auf der rp15
Am 7. Mai 2015 habe ich auf der Republica in Berlin meinen Vortrag zur Frage gehalten, wer bestimmt, wie wir morgen arbeiten. (mehr …)
Ethik der Algorithmen – Ein paar Gedanken
Letzte Woche war ich auf dem Event Ethics of Algorithms, veranstaltet von der Forschungsstelle Internet & Menschenrechte. Leider konnte ich nur Dienstagmorgen dabei sein. Aber so habe ich zumindest die Keynote von Zeynep Tufekci mitbekommen. Hier ein paar Gedanken zu dem Vormittag. (mehr …)
Warren Ellis – A Cunning Plan

Foto von happy.appleDurch puren Zufall tauchte gestern in meiner Podcast-Playlist erneut der Vortrag von Warren Ellis von der dconstruct letztes Jahr auf. Einer meiner Lieblingsvorträge von 2014.
In James-Burke-Manier beschreibt Ellis darin den Weg vom britischen Schamanismus des 19. Jahrhunderts bis zu aktuellen Technologieentwicklungen.
Inventing the next twenty years, strategic foresight, fictional futurism and English rural magic: Warren Ellis attempts to convince you that they are all pretty much the same thing, and why it was very important that some people used to stalk around village hedgerows at night wearing iron goggles.
Nun freue ich mich noch mehr auf den Haunted-Machines-Track bei der FutureEverything in Manchester nächste Woche.
Warum ich gegen die olympischen Spiele in Berlin bin
Eine leicht überarbeitete und erweiterte Version dieses Artikels gibt es auf Mit Vergnügen.

Priests sacrificed oxen and rams to Zeus and Pelops at the ancient Olympics. Their successors sacrifice the freedom to speak and publish to the gods of corporate capitalism and international sport.
– Nick Cohen
Als die Nachricht kam, dass Berlin über eine Bewerbung für die olympischen Spiele nachdenkt, hielt ich das für einen schlechten Scherz. Gerade erst hatte die Bevölkerung mit dem Votum zum Tempelhofer Feld klar gemacht, dass sie mit dem Kurs des Ausverkaufs öffentlichen Raums nicht einverstanden waren. In so einem Moment olympische Spiele ins Gespräch zu bringen – so zynisch kann doch keine Regierung sein. Ich habe mich getäuscht. (mehr …)

