Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Kategorie: Artikel

  • Keynote-Speaker buchen: Worauf es bei der Planung ankommt

    Keynote-Speaker buchen: Worauf es bei der Planung ankommt

    Ihr plant ein Event und sucht eine passende Keynote für euer Programm. Aber was meint das eigentlich?

    Ich beobachte häufig ein Missverständnis: Viele denken bei „Keynote“ an eine prominente Person, die irgendwie Glanz verleiht, eine beeindruckende Show bietet und das Publikum unterhält. Das kann funktionieren. Aber es verschenkt Potenzial.

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  • Wie eine Keynote entsteht

    Wie eine Keynote entsteht

    Ende April 2025 kam die Anfrage über mein Kontaktformular: BE-terna, einer der führenden europäischen Anbieter für Geschäftssoftwarelösungen, plant seinen ersten Digital Summit. Zwei Tage in München, 150 bis 200 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen: Fertigung, Prozessindustrie, Finanzdienstleistungen. Das Motto: „Redefine Tomorrow“. Ob ich mir vorstellen könnte, die Opening-Keynote am zweiten Tag zu halten?

    Ich konnte.

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  • Wie Foresight- und Innovations-Teams wirksam werden

    Wie Foresight- und Innovations-Teams wirksam werden

    Ein Thema, das mich nicht loslässt.

    Wirkung. Wenn ich über meine Arbeit nachdenke, komme ich immer wieder auf dieses eine Wort zurück. Was bewirkt das, was ich tue? Verändert es etwas? Oder bleibt es folgenlos?

    In meiner Foresight-Arbeit ist diese Frage besonders drängend. Vor etwa anderthalb Jahren habe ich einen Artikel darüber geschrieben: Der Anfang und das Ende von Foresight. Darin beschreibe ich, was ich regelmäßig beobachte: Foresight-Projekte liefern wertvolle Erkenntnisse. Und dann? Dann passiert oft nichts. Die Erkenntnisse versanden.

    Seitdem lässt mich die Frage nicht los: Was müsste anders sein, damit die Erkenntnisse tatsächlich greifen? Ich habe viel mit Freunden aus der Organisationsentwicklung darüber gesprochen. Meine Vermutung: Die größten Hürden liegen nicht in den Methoden. Sie liegen in der Organisation selbst.

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  • KI und die Zukunft der Arbeit

    KI und die Zukunft der Arbeit

    Seit meinem ersten Vortrag dazu bei der re:publica 2013 fasziniert mich das Thema. In zwei livegestreamten Brown-Bag-Sessions habe ich mich mit den beiden Zukunftsforschern Markus Iofcea und Marcel Aberle zusammengesetzt und aktuelle Gedanken und Beobachtungen ausgetauscht. Das Ganze läuft unter dem Namen „Zukunft mit ohne Scharf“.

    KI-Tools und unsere Learnings

    In der ersten Folge geht es um KI-Tools im Arbeitsalltag. Nicht um die große AGI-Debatte, sondern um die konkreten Erfahrungen: Was nutzen wir? Was funktioniert? Was nervt? Und was macht das eigentlich mit unserer Art, zu denken und zu arbeiten?

    Meine Hauptpunkte:

    • Warum mich KI weniger als Technologie interessiert und mehr als Spiegel unserer Zukunftserwartungen
    • Wie ich Claude nutze, um mir Fragen stellen zu lassen, statt Antworten zu bekommen
    • Warum mich die neuen „agentiven“ Modelle zum ersten Mal richtig frustrieren
    • Weshalb ich gerade wieder mehr mit Notizbuch und gedruckten Büchern arbeite
    • Warum „Welche Jobs werden ersetzt?“ die falsche Frage ist und was das Shein-Beispiel über systemische Veränderung zeigt
    • Wie mir ein Freund, der elektronische Musik macht, einen neuen Blick auf Wissensarbeit gegeben hat

    Ersetzt uns KI?

    In der zweiten Folge geht es um die große Frage: Wird KI uns die Arbeit wegnehmen? Spoiler: Die Antwort ist komplizierter als Ja oder Nein. Und der Diskurs dazu hat sich seit zehn Jahren kaum weiterentwickelt.

    Meine Hauptpunkte:

    • Warum der Begriff „Roboter“ aus einer tschechischen Oper stammt, in der Maschinen sich gegen Menschen auflehnen
    • Warum die Frage: „Welche Jobs werden automatisiert?“ zu kurz greift
    • Das Konzept „Jobs above and below the API“: Viel mehr Menschen werden schon heute von Computersystemen gesteuert, als ihnen bewusst ist
    • Warum wir bei KI ungefähr da sind, wo wir 1994 beim Internet waren
    • Das Paradox aus Fachkräftemangel und Angst vor Jobverlust
    • Was mir an der Silicon-Valley-Perspektive fehlt
    • Meine Hoffnung: Mehr Raum für Arbeit, die wirklich Mehrwert schafft

    Folgt Zukunft mit ohne Scharf auf LinkedIn und YouTube, um bei den nächsten Livestreams dabei zu sein.

  • Zukunft gestalten – Video der Keynote

    Zukunft gestalten – Video der Keynote

    Foto: © PR Köhring – Fotografie

    „Wenn wir Zukunft nicht selbst gestalten, agieren wir in der Zukunft von jemand anderem.“

    Diese Erkenntnis treibt mich an – und sie ist der Kern meiner aktuellen Keynote, die ihr euch jetzt anschauen könnt.

    Im Juni 2025 habe ich beim Exploration Day der Hochschule Ruhr West die Eröffnungs-Keynote gehalten und den Ton für einen Tag voller Zukunftsgestaltung gesetzt. Meine Botschaft an die Mitarbeitenden:

    „Was wäre, wenn ihr in ein paar Jahren zurückschaut und denkt: 2025, beim ersten Exploration Day – da hatten wir diese Idee. Und schau mal, was daraus geworden ist.“

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  • Der Moment, wenn Zukunft konkret wird

    Der Moment, wenn Zukunft konkret wird

    Erkenntnisse aus der adesso Health Keynote

    „Die Zukunft gestalten“ – ein Slogan, der überall prangt (von Plakaten bis zu Parteitagen), aber nirgends konkret wird. Ein Versprechen ohne Anleitung. Eine Sehnsucht ohne Strategie.

    „Zukünfte verstehen und gestalten“ steht seit vielen Jahren als Subline auf meiner Webseite und den Titelfolien meiner Vorträge. Dementsprechend freue ich mich über die Aufmerksamkeit für das Thema und die Möglichkeit, Menschen und Organisationen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Zukünfte zu explorieren und proaktiv in die Hand zu nehmen.

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  • Highlights und Provokationen von der Konferenz Future Days 2025

    Highlights und Provokationen von der Konferenz Future Days 2025

    Ich bin gerade aus Lissabon zurückgekommen, wo letzte Woche die zweite Ausgabe der Future-Days-Conference stattfand. Es ist ein Treffen, das die progressivsten Denker*innen und Aktivist*innen aus dem weiten Feld der Zukunftsforschung und der sich überschneidenden Disziplinen zusammenbringt. Die Veranstaltung fand in einer der beeindruckendsten Eventlocations statt, die ich je gesehen habe (was du hier sehen kannst).

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