Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Schlagwort: digital

  • Ingrid Burrington über versteckte Infrastruktur

    In diesem kurzen Vortrag auf der Deep-Lab-Konferenz stellt Ingrid Burrington (@lifewinning) ihre Arbeit vor. Insbesondere ihre Recherchen zur digitalen Infrastruktur (Wie sieht das Internet aus?) und wie sie z.B. in unseren Städten zu erkennen ist, fasziniert mich. Auf Seeing Networks hat sie damit begonnen, ein Handbuch zusammen zu stellen, das z.B. verschiedene Bodenmarkierungen und Sensoren an Laternenpfählen erklärt. Ein weiteres Hilfsmittel, um die Stadt mit anderen Augen zu sehen und das Verborgene, Abstrakte sichtbar und das Unverständliche verständlicher werden zu lassen.

  • Die granulare Gesellschaft – Buchtipp

    Die granulare Gesellschaft – Buchtipp

    Nachdem ich Die granulare Gesellschaft von Christoph Kucklick nun komplett gelesen habe, möchte ich meine Empfehlung wiederholen. Wer sich über die aktuellen Entwicklungen, Diskussionen und Herausforderungen der Digitalisierung umfassend auf Stand bringen möchte, der findet in dem Buch den optimalen, deutschsprachigen Einstieg. (mehr …)

  • Podcast-Tipp: The Digital Human

    The Digital Human Podcast

    Kaum zu glauben, dass ich diesen großartigen Podcast erst jetzt entdeckt habe, obwohl er schon April 2012 läuft. Mit The Digital Human nimmt sich Aleks Krotoski und ihr Team für BBC Radio 4 in jeder Sendung einen Aspekt unseres Lebens vor, der durch das Digitale verändert wird. Weder mit überfließendem Enthusiasmus noch direkter Ablehnung werden die Auswirkungen von Technologie statt Technologie selbst betrachtet. (mehr …)

  • neunetzcast 41 zum Recht auf Vergessen und dem NY Times Innovation Report

    Ich sag’s ja immer gerne dazu: Mir tun die Hörer der [neunetz](http://www.neunetz.com/tag/neunetzcast/)-Ausgaben, bei denen ich dabei bin, immer leid, weil ich dazu neige erst im Gespräch mit Marcel viele neue Gedanken zu entwickeln. Deswegen gibt’s viele Ähs und Schleifen. Aber dafür bringt mich dieser Gedanken-Ping-Pong enorm weiter.
    So auch diesmal bei Themen wie dem EU-Urteil zum so genannten „Recht auf Vergessen“ über die verschiedenen Wertesysteme zwischen den USA und Deutschland bis zum großartigen [NY Times Innovation Report](https://dayone.me/cFbzNV) und seiner Bedeutung auch für die deutsche Verlagslandschaft. Alle Links zur Sendung gibt es [hier](http://www.neunetz.com/2014/05/26/neunetzcast-41-ausgesprochen/).

  • Wie „digitale Strategie“ funktioniert

    > We’ve known what to do about „digital“ for quite a while now. There isn’t a magic bullet. There’s simply a question of doing the hard work. There isn’t necessarily a pattern that can be followed, and it certainly doesn’t have to be one that hails from the West Coast, though it can be inspired by their success. Perhaps the easiest bit to digest, and the easiest bit to understand, is that the strategy is delivery. That’s it. Work backward from there. The [Agile is Dead non-manifesto](http://pragdave.me/blog/2014/03/04/time-to-kill-agile/), that seeks to clear away all of the cruft and crap that’s grown around it, is clear enough and you don’t *need* more than this:
    >
    > – Find out where you are
    > – Take a small step toward your goal
    > – Adjust your understanding based on what you learned
    > – Repeat

    –Dan Hon in [Episode Sixty Three: Disbanded; The Responsive OS](http://tinyletter.com/danhon/letters/episode-sixty-three-disbanded-the-responsive-os) (mehr …)

  • Sascha Lobo über fehlende Digital-Intellektuelle

    „[…] aus unserem Kreis, aus der Internetszene, müsste sich eigentlich genau die digitale Intelligenz rekrutieren, die öffentlich darüber nachdenkt, wie dieser Weg aussehen kann. Dafür müssten wir unsere trotzige und Gegentrotz erzeugende Impertinenz ablegen und mit der Offenheit, die wir unablässig einfordern, auf die gesamte Gesellschaft ohne Herablassung zugehen.“

    Was er sagt…

  • Was Rhein-Main zu bieten hat

    Eine weitere Frage aus meinem formspring.me-Account.

    Frage: Du als Rhein-Mainer, was schätzt Du an der Region Frankfurt Rhein/Main am meisten? Was findest Du besonders charmant und was liegt Dir am Herzen?

    Antwort: Was ja die wenigsten wissen: mit dem Umzug aus Karlsruhe in die Region Frankfurt bin ich nach 29 Jahren an meinen Geburtsort zurück gekehrt. Hier habe ich mein erstes Lebensjahr gewohnt, bevor es über Erzhausen (zwischen Frankfurt und Darmstadt) nach Darmstadt ging, wo ich den Großteil meiner Kindheit und Jugendzeit verbracht habe, bevor ich zur Diplomarbeit 2005 nach Karlsruhe gezogen bin.

    Ich komme also von hier, der Großteil meiner Familie wohnt hier und mehr und mehr entdecke ich auch die weiteren Vorzüge der Region.
    (mehr …)