Johannes Kleske

Zukünfte verstehen und gestalten

Kategorie: Artikel

  • Was mich antreibt

    Lack of understanding leads to uncertainty and folk-theories that hinder our ability to use technical systems, and clouds the critique of technological developments.

    –Timo Arnall, (mehr …)

  • Die Sicherheit von iMessage

    In den letzten [Kontaktdetails](„https://johanneskleske.com/kontaktdetails-oktober-2013″/#fn:1) schrieb ich noch von der angeblichen Sicherheit von Apple’s iMessage und dass sich der Code nicht einsehen lässt. Letzte Woche haben nun zwei Experten von Quarkslab [gezeigt](http://blog.quarkslab.com/imessage-privacy.html), dass es eine theoretische Unsicherheit in iMessage gibt. Herausgefunden haben sie das durch ‚reverse engineering‘. Fazit nach meinem Verständnis: Apple besitzt theoretisch die Möglichkeit die Schlüssel, mit denen Nachrichten zwischen Benutzern ausgetauscht werden, auszutauschen und so die Nachrichten mitzulesen. Apple selbst [sagt](http://allthingsd.com/20131018/apple-no-we-cant-read-your-imessages/), dass das reine Theorie sei und sie dafür die aktuelle Infrastruktur für iMessage umbauen müssten. Leider zeigt das Beispiel [Lavabit](http://arstechnica.com/tech-policy/2013/10/lavabit-defied-order-for-snowdens-login-info-then-govt-asked-for-sites-ssl-key/), dass das Szenario kein pures Hirngespinst ist. Ein US-Geheimdienst könnte durchaus Apple dazu zwingen, dies für bestimmte Fälle zu implementieren und dann Apple ebenfalls dazu zwingen, dies zu verheimlichen. Was aber klar scheint ist, dass das Ganze derzeit nicht mit der breiten Masse funktioniert.

  • Kranke Startupkultur

    > Statt nach Silicon Valley zu pilgern sollten Startup-Gründer lieber nach Süddeutschland reisen, um von den Mittelstandsunternehmen dort zu lernen, wie man nachhaltige Unternehmen aufbaut, die ihrem Umfeld genauso viel geben, wie ihren Gründern.

    Igor hat in seiner letzten [Week Note](http://thirdwaveberlin.com/2013/10/week-158/) einige Gedanken zusammen geführt, die uns in den letzten Monate, insbesondere bei der Beobachtung der Berliner Startup-Kultur, aber auch bei der Entwicklung der Tech-Szene in den USA aufgefallen sind.

  • Scroogled – Eine Kurzgeschichte

    Der Tweet bezieht sich auf die Meldung, dass Google zukünftig mit [seinen Nutzern werben will][1]. Ich nehme den Tweet aber [mal wieder][2] zum Anlass, auf die Kurzgeschichte [Scroogled][3] von Cory Doctorow hinzuweisen, in der er schon vor ein paar Jahren ausmalte, wie Google von „Don’t be evil“ zum Handlanger der US-Regierung werden könnte.

    An der Stelle auch der Hinweis, dass ich seit ein paar Monaten sehr gut mit der Suchmaschine [Startpage][4] fahre, die meine Suchen anonymisiert an Google weiterleitet und mir die Ergebnisse zurück liefert. Sie lässt sich auch hervorragend in Firefox integrieren. Einziges Manko aus meiner Sicht bisher ist der voreingestellte Familienfilter, der z.B. auch Webseiten der LGBT-Community [zensiert][5]. Das lässt sich zum Glück über die Sucheinstellungen ausschalten, hinterlässt aber einen faden Beigeschmack.

    [1]: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-will-mit-Nutzern-werben-1977537.html
    [2]: „https://johanneskleske.com/themen-2011″/
    [3]: http://www.cloudflare-watch.org/doctorow.html
    [4]: https://startpage.com/
    [5]: https://blog.torproject.org/blog/tor-weekly-news-%E2%80%94-august-28th-2013

  • Laurie Penny – Cybersexism

    > It turned out that the Internet wasn’t for everyone. Not really. Not yet. [\#](https://readmill.com/jkleske/reads/cybersexism-sex-gender-and-power-on-the-internet/highlights/b67zgw)

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  • Gegen die Winterdepression

    „Ziehe niemals im Winter nach Berlin“ versteht man als Empfehlung erst so richtig, wenn man im Winter nach Berlin gezogen ist. Einen Winter später hört man es sich selbst sagen. –
    Das Problem des Berliner Winters ist nicht Eiseskälte oder Schneemassen. Das, was einen zermürbt, ist fast sechs Monate ödes Grau. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es im letzten Winter hier bis Februar weniger als 100 Sonnenstunden gab. (mehr …)

  • Einheit

    Seitdem ich in Berlin wohne, ist der 3. Oktober der erste gesetzliche Feiertag, mit dem ich mehr verbinde als frei zu haben. Hier, wo ich mich jeden Tag so bewege, wie es vor 25 Jahren nicht möglich gewesen wäre, treffe ich ständig auf Erinnerungen an die Ereignisse, an die dieser Feiertag erinnern soll.

    Deswegen haben wir heute die Gelegenheit genutzt und uns die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße angesehen und sind tief bewegt zurückgekommen. Die schrecklichen Dinge, die an und durch die Mauer passiert sind, machen umso dankbarer für die Wiedervereinigung und wie sie ablief.