Webperlen vom 11.12.2013

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Webperlen vom 2.12.2013

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  • The Value of Content
    Schöner Rant gegen diese Overlays/Interstitials auf Webseiten, die einem erst den Newsletter oder andere Werbung andrehen wollen, bevor man den Inhalt sieht, den man eigentlich sehen will.
  • Die eifrige Jagd nach dem kleinen Kaninchen
    „Es sind alte Rituale, denen aber ein adäquater Gegenstand fehlt, also simuliert man den Skandal, die Debatte, die Enthüllung. Jedem scheinbaren Vorfall wird ein -gate angehängt, als hätte Watergate etwas mit Wasser zu tun gehabt. Dann folgt ein entsprechender Hashtag, fertig ist die große Aufregung. So was beschäftigt und beruhigt die Nerven.“
  • Internet time clock/watch
    Erinnert ihr euch noch an den Versuch von Swatch, eine „Internetzeit“ bestehend aus 1000 „Beats“ einzuführen? Nicolas Nova hat dieses Konzept noch mal nachgezeichnet.
  • Sigmar Gabriels norwegisches Märchen über die Vorratdatenspeicherung
    Hätte es nicht für möglich gehalten, aber mir graust in diesen Tagen mehr vor unserem designierten Vizekanzler als vor der Kanzlerin.
  • Sascha Lobo: Privatisierte Geheimdienste hebeln Bürgerrechte aus
    Die weltweite Überwachung von Internet-Nutzern ist ein Milliardengeschäft für US-Konzerne. Die Aufträge sind geheim, öffentliche Kontrolle der Ausgaben ist kaum möglich. Deshalb ist die Spähindustrie so einträglich: Demokratische Kontrollen sind nicht gewünscht.

Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung

Eigentlich weiß jeder was zu tun ist. Gründe gibt es genug, sich der Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung anzuschließen. Gründe findet man ausreichend auch noch in einer fünfminütigen Info (Mehr Aufklärungsmaterial gibt es hier). ABER oft läuft dabei etwas schief, weil nämlich die zwingend erforderliche Vollmacht nicht ausgedruckt und verschickt wird. DARUM, damit bei dieser wichtigen Sache nichts schief läuft – hier eine Anleitung in 3 Schritten. So und nicht anders muss das gemacht werden. Also auf, die Zeit drängt, denn Registrierungen und Vollmachten werden nur noch bis zum 19.11.2007 bis zum 24. Dezember 2007 (Neuer Termin!!!) (Poststempel) angenommen! Auf auf!!!

Hinweis: Der Einsendeschluss für Registrierungen und Vollmachten wurde auf den 24. Dezember 2007 verlängert!

Schritt 1: Registrierung ausfüllen

Registrierungsformular
Das Registrierungsformular wird ausgefüllt und danach durch Klicken auf “Absenden” abgeschickt.

Die Registrierung enthält die Daten zur Verfassungsbeschwerde. Das Registrierungsformular findet man hier: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/lang,de/. Das wird online ausgefüllt und dann per Klicken auf “Absenden” übermittelt. Die Daten, die für die Verfassungsbeschwerde benötigt werden, gehen dann beim Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik ein. Damit Starostik die Verfassungsbeschwerde durchsetzen kann benötigt er aber aber das Vollmachtsformular, das es nach dem Abschicken der Registrierung zum Herunterladen gibt. Damit dem Bundesverfassungsgericht die Betroffenheit der jeweiligen Person dargelegt werden kann, müssen auch die Angaben über Besitz/Verwendung von Telefonanschluss, E-Mail Adresse, etc. ausgefüllt werden.

Schritt 2: Vollmacht ausdrucken und ausfüllen

Vollmachtsformular
Das Vollmachtsformular wird vollständig ausgefüllt und unterschrieben.

Die benötigte Vollmacht gibt es nach dem Abschicken der Registrierung zum Download als PDF- oder RTF-Dokument. Das lädt man herunter, druckt es auf dem Drucker aus und füllt dann alle erforderlichen Felder (im PDF auch direkt am Computer möglich) aus. Nicht vergessen; die Unterschrift!

Schritt 3: Eintüten und Abschicken

Vollmacht ausgefüllt
Die ausgefüllte Vollmacht kommt in den Briefumschlag und wird an Rechtsanwalt Meinhard Starostik geschickt. Frankieren nicht vergessen!

Danach liegt das ganze ungefähr wie oben dargestellt auf dem Tisch (oder wo auch immer). Das große Eckige kommt ins kleine Eckige. Wer so luxuriöse Briefumschläge mit Fenster besitzt, braucht den Brief nur noch frankieren und in den nächsten Briefkasten stecken. Wer kein Fenster im Umschlag hat, schreibt es eben drauf und steckt den fertig frankierten Briefumschlag ebenfalls in den nächsten Briefkasten. Alles bis zum 19. und man hat seinen Teil geleistet. Gekostet hat es nicht mehr als einen Briefumschlag, eine 55 Cent Briefmarke, etwas Druckertinte und einen Gang zum Briefkasten. Die Verfassungsbeschwerde kostet nichts (in Ziffern: 0), denn…

Das Gerichtsverfahren und Ihre Vertretung vor Gericht ist für Sie kostenfrei. Ihnen entstehen also keinerlei Gerichts-, Anwalts- oder sonstige Kosten. Dies gilt auch dann, wenn die Verfassungsbeschwerde keinen Erfolg haben sollte.

(Quelle: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/)

Viel Erfolg beim Mitmachen! Jetzt handeln! Zeichen setzen!

Also: jeder hat jetzt noch ausreichend Zeit die Registrierung auszufüllen und die Vollmacht abzusenden. Machen wir unserer Verfassung und uns also ein Weihnachtsgeschenk, indem wir die Zahl von 13.000 eingesendeten Vollmachten (Stand 16.11.2007) merkbar erhöhen!

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p>Text verfasst von Kai Uhlemeyer unter cc-by