Shuu.sh macht leises laut

Die Damen und Herren von BERG London hatten mal wieder eine großartige Woche. Am Dienstag ging SVK, ihre langerwartete Comic-Kollaboration mit Warren Ellis, in den Verkauf und war innerhalb von zwei Tagen ausverkauft. Mehr dazu, wenn meine Kopie bei mir angekommen ist. Zum Ende der Woche ging dann ein kleines Nebenprojekt online, was nach eigenen Angaben in erster Linie dazu diente, ihrer Creative Technolgist Alice Bartlett die Möglichkeit zu geben, sich in Ruby on Rails einzuarbeiten. „Shuu.sh macht leises laut“ weiterlesen

Maria Popova über Twitter und Kuration

[…] new tools in general, and Twitter in particular, greatly challenge the binary dichotomy of attention as something that is either given or taken away, distracted. Instead, these tools allow us to direct attention to destinations where it can be sustained with more concentration and immersion.

In einem großartigen Essay für das Nieman Journalism Lab schreibt Maria Popova (@brainpicker) über ihren Umgang mit Twitter als Informationskuratorin und räumt dabei mit einigen Vorurteilen auf.

While the majority of my readers now arrive at Brain Pickings through Twitter, a medium premised on brevity of thought and a dynamic ebb-and-flow of attention, the kinds of posts they most engage with on the blog are books. What’s more, they actually buy books — lots of them.

Wie schon an anderen Stellen fordert sie eine neue Kultur der Attribution. Verständlich, weil das für ihre Arbeit die wichtigste Währung ist.

Finding a way to acknowledge content curation and information discovery (or, better, the new term we invent for these fluffy placeholders) as a form of creative labor, and to codify this acknowledgement, is the next frontier in how we think about “intellectual property” in the information age.

Ich stelle bei meiner „Kurationsarbeit“ immer wieder fest, dass das schwierigste für mich ist, im Nachhinein herauszufinden, woher ich etwas habe. Gerade Tools wie Instapaper machen es leicht Inhalte zu sammeln. Sie speichern aber nicht die Quelle, woher man es hat. Insofern unterstütze ich Maria’s Aussage mit dem Wunsch, dass unsere Tools der Attribution mehr Respekt zollen und das „via“ gleich mit speichern.

Die deutsche Twitter-Community

Wenn ich mir die deutschen Twitter-Charts so ansehe, fällt mir auf, wieviele unter den Top40 ich inzwischen persönlich kenne oder mit wievielen ich zumindest Kontakt über Twitter und andere Tools habe. Für mich zeigt das, dass wir hier eine gut vernetzte Community haben, die Twitter vor allem als Kommunikationstool untereinander benutzen.

Meine Twitter-Seite.