Zukunftsforschung – Warum ich noch mal studiere

zulassungsbescheid master zukunftsforschung

Seit letzter Woche bin ich offiziell an der Freien Universität Berlin immatrikuliert. Damit kehre ich nach 11 Jahren an die Uni zurück, um ab Oktober einen Master für Zukunftsforschung zu machen.

Zwei Faktoren hatten besonderen Einfluss auf meine Entscheidung – ein persönlicher und ein gesellschaftlicher

Persönliche Entwicklung

Nach 11 Jahren Berufspraxis kenne ich meine Stärken und Schwächen wesentlich besser. Zudem weiß ich inzwischen viel genauer, was im Berufsalltag funktioniert und was nicht. Auf dieser Basis habe ich den Master-Studiengang ausgewählt, der mir als Person und Third Wave als Firma helfen wird, in Bezug auf Research und Beratung ein neues Level zu erreichen. Gerade weil ich im Bereich Zukunftsforschung bereits einiges an Erfahrung habe, ist dieser Studiengang die ideale Möglichkeit meine „Street-Knowledge“ durch akademischer Expertise zu ergänzen und so meinen Fähigkeiten den Feinschliff zu geben.

Wenn alles nach Plan läuft, werde ich mit 40 den Abschluss machen. Dann liegen noch mindestens 20 Berufsjahre vor mir (wahrscheinlich sogar 30 bis 40 in irgendeiner Form). Deswegen erscheint mir der jetzige Zeitpunkt genau richtig für diesen Schritt. Preis dafür sind zwei Jahre, in denen Firma und Studium parallel laufen werden und sonst wahrscheinlich eher wenig. Aber hey, lebenslanges Lernen usw.

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Vortrag: Kultur verspeist Strategie

Im Januar war ich irgendwo im tiefsten Franken, um bei einer deutschen Versicherung eine Einführungs-Keynote zum Thema Digitalisierung zu halten. Herausgekommen ist dabei eine Art Grundsatzrede über die Tiefe der digitalen Transformation, die Unternehmen bevorsteht. Anhand von Tesla, Facebook und Starbucks zeige ich wie fundamental anders „digitale Unternehmen“ heute in ihrer Herangehensweise funktionieren und welche Erfolgsfaktoren sich daraus ergeben. Diese tiefgreifende Veränderung durch die Digitalisierung braucht nicht nur neue Strategien in der Kommunikation („Müssen wir nun auch auf Snapchat?“), sondern braucht einen grundlegenden Kulturwandel. Das ist der Kern unserer Arbeit mit Third Wave.

Da ich inzwischen meine Vorträge immer komplett runter schreibe, gibt es den Vortrag jetzt als kompletten Text in unserer Third-Wave-Medium-Publikation: Kultur verspeist Strategie.

Und wenn Sie mich für Ihre Veranstaltung als Sprecher zu diesem oder ähnlichen Themen (z.B. das, das oder das) zu buchen, sprechen Sie mich gerne an.

Wie „digitale Strategie“ funktioniert

We’ve known what to do about „digital“ for quite a while now. There isn’t a magic bullet. There’s simply a question of doing the hard work. There isn’t necessarily a pattern that can be followed, and it certainly doesn’t have to be one that hails from the West Coast, though it can be inspired by their success. Perhaps the easiest bit to digest, and the easiest bit to understand, is that the strategy is delivery. That’s it. Work backward from there. The Agile is Dead non-manifesto, that seeks to clear away all of the cruft and crap that’s grown around it, is clear enough and you don’t need more than this:

  • Find out where you are
  • Take a small step toward your goal
  • Adjust your understanding based on what you learned
  • Repeat

–Dan Hon in Episode Sixty Three: Disbanded; The Responsive OS „Wie „digitale Strategie“ funktioniert“ weiterlesen

Arbeiten im Stehen

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Es gibt zwei Themen, bei denen ich mich immer gefragt habe, wie viel Studien ich über die positiven Effekte noch lesen muss, bevor ich sie endlich angehe. Das eine ist Meditation. Dazu ein andermal mehr.

Das andere ist Arbeiten im Stehen, dass wir letzte Woche im Büro angegangen sind. Mehr dazu in der Week Note 164.