Know your shit

If there were one lesson I’d want to impress upon people who are interested in succeeding in the technology industry, it would be, as I’ve said before, know your shit. Know the discipline you’re in, know the history of those who’ve done your kind of work before, understand the lessons of their efforts, and in general look beyond the things that are making noise right now in order to understand bigger patterns of how technology works, both literally and socially.

Anil Dash

Sündenbock Fortschritt

Mit viel Gefühl für das richtige Timing ringt schließlich der Betriebsrat den VW-Konzern nieder und verkündet kurz vor Weihnachten, dass ein Teil der VW-Angestellten in Zukunft nach Ende der Gleitzeit keine E-Mails mehr auf ihre Dienst-Blackberrys bekommt. Als würden die armen Leute nicht schon genug darunter leiden, dass sie keine richtigen Smartphones abbekommen haben. Diese E-Mail-Blockade zeigt mustergültig, was falsch ist beim Umgang der Gesellschaft mit dem Fortschritt und wie sehr vernetzte Technologie zum Erbsündenbock erklärt wird. „Sündenbock Fortschritt“ weiterlesen

Warum ich mir Apple Keynotes ansehe

Der von Bruce Sterling propagierte Konsumansatz hält auch als Erklärung her, warum ich mir nach wie vor jede Keynote von Apple verfolge (hier die letzte). Ich verbringe in der Regel 12 bis 16 Stunden am Tag vor einem Applerechner. Die restliche Zeit befindet sich meist ein mobiles Applegerät in meiner Hand. Ich kaufe Apple Produkte, weil sie nach Sterling’s Ansatz die besten Produkte für das sind, was ich täglich mache. Andere Faktoren wie die Offenheit der Systeme, spielen für mich ebenfalls eine wichtige Rolle, sind in der Priorität aber etwas unter der Bedienbarkeit angeordnet.

Die Betriebssysteme, die Apple auf seine Geräte packt, haben wie kaum ein anderer Faktor Einfluss auf Spaß und Produktivität in meinem Alltag. Wenn Apple ein neues Feature einbaut oder ein bestehendes verbessert, hat das Auswirkungen für mich. Ich habe seit ein paar Tagen die iOS5-Beta auf meinem iPhone und iPad. Die neue Benachrichtungsfunktion und die Twitter-Integration sind großartige Erweiterungen, die verändern, wie ich kommuniziere. Ich erwarte ähnliches von den neuen Features in Lion, dem nächsten Mac Betriebssystem.

Deswegen verfolge ich Apples Keynotes: um Einblick zu bekommen, wie sich mein Alltag in naher Zukunft ein Stück weit verändern könnte und darüber nachzudenken, welche grundlegenden Verhaltensweisen das in Zukunft beeinflussen könnte (das ist mein Job). Ich würde übrigens das selbe mit Microsoft-Keynotes machen, würde ich einen Windows-Rechner benutzen.

Aus einem ähnlichen Grund lese ich übrigens immer das Handbuch, egal um was für ein Gerät es sich handelt. Ich will Geräte, die ich ständig im Einsatz habe, bis ins kleinste verstehen, um nicht eine Funktion zu übersehen, die meinen Alltag ein bisschen einfacher machen könnte. Ich denke, Herr Sterling würde das befürworten.

David Pogue bei TED

Und noch mehr TED (ich mache so lange weiter, bis ich mir sicher bin, dass auch der letzte von euch den Podcast abonniert hat): David Pogue ist einer der genialsten Technologie-Journalisten, die ich kenne. Dieses kurze Video zeigt seine Fähigkeit, das wichtigste auf den Punkt zu bringen (inkl. einer gehörigen Prise Humor).

Falls ihr seinen längeren Vortrag über den Vorteil von Technologie, die einfach zu benutzen ist, noch nicht kennt, bitte schön: