Heute ist ein guter Tag, um …

  • einer Partei beizutreten
  • zu einer Demo/Aktion gegen Rechts gehen
  • migrantische, queere, POC-supportenden Initiativen, Projekte und Stimmen zu unterstützten
  • mal wieder das Grundgesetz zu lesen
  • sich als Förderer und Mentor für junge Menschen zu engagieren
  • eine Wochenzeitung zu abonnieren, gedruckt oder digital und Correctiv-Mitglied zu werden
  • einen YouTube-Kanal über Politik oder ein soziales Thema anzufangen
  • sich eine*n Politiker*in zu suchen, die/den man richtig gut findet und die nächsten Jahre aktiv unterstützt
  • sich wieder aktiver mit der deutschen Geschichte zu beschäftigen und z.B. bei nächster Gelegenheit die Gedenkstätte für den deutschen Widerstand in Berlin besuchen
  • Verantwortung zu übernehmen

Wir haben mit Was Machen die letzten Monate viele weitere Möglichkeiten zusammengetragen.

WAS MACHEN – Newsletter für gesellschaftliches Engagement

was-machen.org
„Ich würde mich gerne mehr politisch oder gesellschaftlich engagieren, aber ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.“

 

Genau für diesen Kontext gibt es WAS MACHEN – ein Newsletter, in dem wir alle paar Wochen drei konkrete Tipps geben, wie man sich einbringen kann. Das Aufwandslevel ist dabei bewusst unterschiedlich gestreut: mal geht es um Zeit, mal um Geld, mal um Ressourcen, usw. Wir – das Redaktionsteam – sind Nicola, Indre, Antje und ich plus unsere Leser*innen, die uns immer wieder mit Hinweisen und Empfehlungen bereichern.

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Die bisherigen Ausgaben mit vielen Tipps gibt es im Archiv

Die Entstehungsgeschichte

Am 10. November 2016 ging’s Igor und mir wie so vielen, die in Deutschland die US-Wahlen beobachtet hatte: „Wir müssen irgendwas machen, damit wir nicht am Tag nach der Bundestagswahl aufwachen und uns die Haare raufen, weil wir nichts gemacht haben.“ Und wie immer, wenn Igor und ich in unserem hektischen Arbeitsalltag etwas gebacken bekommen wollen, haben wir uns einen wöchentlichen Termin in den Kalender eingetragen. An dem wollten wir gemeinsam darüber nachdenken, was unser Beitrag sein könnte. Spontan hat Igor ein Foto der Termineinladung gemacht und es auf unserem Instagram-Account gepostet mit dem Kommentar „Melden, wer Interesse hat“. Circa fünfzehn „Hier“s später war klar, dass wir aus der Sache nun nicht mehr rauskamen. Daraus entstand für ungefähr zwei Monate ein wöchentlicher Videocall und eine Slack-Instanz mit ca. 15 bis 20 Interessierten. Bei den Calls ging es vorwiegend um einen entspannten Austausch über Ideen und Möglichkeiten für ein politisches Engagement. Mal berichtete uns jemand aus dem Alltag eines Ortsverbands einer Volkspartei. Mal stellte eine Freundin die Initiative Save Democracy vor. „WAS MACHEN – Newsletter für gesellschaftliches Engagement“ weiterlesen

Eine verlorene Generation

The consequences of a lost generation are not merely economic but are societal, with the risk of young people opting out of democratic participation in society.

–OECD Report, zitiert im Guardian

Was wird mit Europa passieren, wenn eine Generation von Neets (not in employment, education or training) 40, 50, 60 Jahre alt wird? Was passiert in den Ländern, die ihre ausgebildete, junge Elite in Massen an andere Länder verliert?