Eingetroffen: Guerrilla Gardening Buch

Guerrilla Gardening Buch

Auch schon ein paar Tage liegt hier das Buch („On Guerrilla Gardening: A Handbook for Gardening Without Boundaries“) von Guerrilla-Gardening-Initiator Richard Reynolds. Merke: Freunde aus London mit nem Blumen-Tick beherbergen kann den eigenen Namen in die Danksagungen eines Buches bringen.

Richard beschreibt in dem Buch übrigens die Entstehung der Guerrilla-Gardening-Bewegung und ihre unterschiedlichen Ausprägungen an verschiedenen Orten und Ländern. Praktische Gartentipps gibt es dabei recht wenig.

Tribes von Seth Godin

Das neue Buch von Seth Godin heißt „Tribes: We Need You to Lead Us“ und könnte als Untertitel auch „How to become the next Gary Vaynerchuk“ haben. Denn darum geht es im Prinzip. Wie bauen Leute mit Leidenschaft und „Hummeln im Arsch“ Communities auf?

Das Buch, obwohl recht klein, lies sich für mich unheimlich schwer lesen. Das lag aber einfach daran, dass jeder Absatz meine Synapsen hat explodieren lassen, so dass ich ständig in Gedanken abgeschweift bin. Allein der etwas sehr „amerikanische Selbsthilfe“-Ton und die chaotische Schreibweise machen das Buch manchmal etwas anstrengend. Trotzdem kann ich es jedem empfehlen, der sich fragt, wie man Communities (auf einer abstrakten Ebene) aufbaut und wie man für das Thema, das einen begeistert, Anhänger findet.

Folgender Absatz passt bei mir gerade wie die Faust aufs Auge:

It’s four a.m. and I can’t sleep. So I’m sitting in the lobby of a hotel in Jamaica, checking my e-mail. A couple walks by, obviously on their to bed, having pushed the idea of vacation a little to hard. The woman looks over to me and, in a harsh whisper a little quieter than a yell, says to her friend, „Isn’t it that sad? That guy comes here on vacation and he’s stuck checking his e-mail. He can’t even enjoy his two weeks off.“ I think the real question – the one they probably wouldn’t want to answer – was, „Isn’t it sad that we have a job where we spend two weeks avoiding the stuff we have to do fifty weeks a year?“ It took me a long time t figure out why I was so happy to be checking my e-mail in the middle of the night. It had to do with passion.

Update: Sehr cooler Hinweis von Martin in den Kommentaren. Das Buch gibt es derzeit kostenlos von Audible als Hörbuch. Man muss allerdings einen Audible Account anlegen.

Eingetroffen: Marke Eigenbau

Bockenheim, 19.09.2008

Ohne betteln oder bestellen einfach so in meinem Briefkasten angekommen: das Rezensionsexemplar von Marke Eigenbau. Natürlich mit gesprühtem Titel. Sehr fein. Jetzt brauche ich nur noch die Zeit zum lesen.

Wer übrigens noch nicht verstanden hat, worum es bei dem Buch geht, dem hilft vielleicht der Trailer.

Und auch nicht zu vergessen ist, dass auf www.marke-eigenbau.org ein Kompendium der selbstgemachten Dinge entsteht, wo man wohl diese sowohl bewerten als auch käuflich erwerben kann. Da geht einiges…

Bei Amazon bestellen: „Marke Eigenbau: Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion“ (Holm Friebe, Thomas Ramge)

Marke Eigenbau – Holm Friebe zur DIY-Kultur

Die DIY-Kultur (Do it yourself) war hier ja schon hin und wieder mal Thema und ist auch fester Bestandteil meines „10 Dinge, die mich inspirieren“-Vortrags. Nun habe ich bei Morgen komm ich später rein hinten den Hinweis auf das neue Buch von Holm Friebe (vom Wir-nennen-es-Arbeit-Fame) gefunden, das sich genau dieser Entwicklung annimmt. Dazu hat er sich mit brand-eins-Autor Thomas Ramge vielversprechende Unterstützung geholt.

Am 15. September erscheint das Buch und das hier sagt der Verlag darüber:

Wir erleben den Aufstand des Selbermachens gegen eine anonyme industrielle Massenproduktion. Die Marke Eigenbau verlässt den Hobbykeller und entert die Ladenlokale, Laufstege und das Internet. Wo die listenreiche und verstreute Revolution des Selbermachens zuschlägt, verändert sie die Spielregeln von Arbeit, Produktion und Konsum. Ihre Vorboten sind boomende Webplattformen für Handgemachtes, neue Märkte für hochwertige und ökologische Produkte zu fairen Preisen, die wachsende Open Source-Bewegung und die Renaissance der Manufakturen.

Holm Friebe und Thomas Ramge belegen anhand vieler Beispiele, warum Masse künftig die Summe der Nischen sein wird, wo die Grenzen zwischen Produzenten und Käufern verschwinden und wie auch Unternehmen von der neuen individualistischen Massenbewegung profitieren können, die dem globalen Kapitalismus eine neue Wendung geben wird.

Jedes Buch ein handgemachtes Unikat!

Mehr zum Buch bei Campus

Das Buch auf Amazon vorbestellen

Morgen komm ich später rein – Hoffnung für Angestellte

16.08.2008

Während der Diskussion um zukünftige Arbeitsformen bei Agenturen kam beim Wunsch nach mehr Flexibilität eigentlich immer die gleiche Antwort: werd‘ halt Freelancer. Aber ich weigere mich nach wie vor zu glauben, dass das die einzige Antwort sein kann. Es muss doch auch für Angestellte eine andere Zukunft geben als den ewigen Bürotrott von 9 bis 9.

Wie gut, dass noch andere der selben Meinung sind. Und umso besser, wenn sie es noch in viel passendere Worte zu fassen wissen als ich. Z.B. Markus Albers. Der schreibt als Journalist unter anderem für mein Lieblingsmagazin Monocle und hat dadurch schon direkt einen Joker bei mir.

Albers hat nun das Buch geschrieben, auf das ich gewartet habe. Morgen komm ich später rein heißt es und beschäftigt sich mit neuen Arbeitsmodellen für Unternehmen mit Angestellten. Albers hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar geschickt, das ich inzwischen durch und direkt an meinen Chef weitergegeben habe.

„Morgen komm ich später rein – Hoffnung für Angestellte“ weiterlesen

123-Buchstöckchen

Für lustige Blogstöckchen bin ich immer zu haben. Also schnappe ich den Prügel von depone auf und schreibe euch hier drei Sätze ab dem fünften Satz auf der Seite 123 eines Buchs in meiner Nähe:

Linden stellte Lessig seinen Mitbewohnern mit den Worten vor: „All jenen, die es nicht wissen, sei gesagt, dass Lawrence die Geschichte unserer Gemeinschaft bereits mit geprägt hat. Wir hatten 2003 ein Treffen, wo wir über unsere Zukunft nachgedacht haben, und Lawrence war so freundlich, teilzunehmen und uns seine Überlegungen mitzuteilen über Urheberrechte, Land und wie die Dinge sein sollten. Kurz darauf gaben wir den Schöpfern Urheberrechte und entschieden uns für unser System des Landbesitz.

Aus dem Kapitel ‚Die Prosumenten – Hacken Sie dieses Produkt, bitte!“ aus Wikinomics. Die Revolution im Netz. Ich schmeiß das Stöckchen mal weiter an Sebastian und Pauli.