Interview im Nomad Magazin

nomad doppelseite johannes kleske

Nomad versteht sich als Magazin für New Design Culture, Business Affairs & Contemporary Lifestyle. In der aktuellen Ausgabe #3 gibt es ein ausführliches Interview mit mir zur Digitalen Transformation und den Zukünften der Arbeit.

Nomad gibt es auf Deutsch und auf Englisch. Kaufen könnt ihr das Magazin in jedem gut sortierten Zeitschriftenladen, insbesondere an Bahnhöfen und Flughäfen. Oder einfach online bestellen.

nomad magazin ausgabe 3 cover

Ein Auszug

Nomad: Sind wir als globale Gesellschaft gegebenenfalls an der Stelle, die womöglich jeder grundlegende Wandel für eine Gesellschaft mit sich brachte, an der wir uns eingestehen müssen, dass nicht alles richtig sein kann, was geht? Wie könnte man den Nutzen der Digitalisierung für die Menschen positiv gestalten?

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WAS MACHEN – Newsletter für gesellschaftliches Engagement

was-machen.org
„Ich würde mich gerne mehr politisch oder gesellschaftlich engagieren, aber ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.“

 

Genau für diesen Kontext gibt es WAS MACHEN – ein Newsletter, in dem wir alle paar Wochen drei konkrete Tipps geben, wie man sich einbringen kann. Das Aufwandslevel ist dabei bewusst unterschiedlich gestreut: mal geht es um Zeit, mal um Geld, mal um Ressourcen, usw. Wir – das Redaktionsteam – sind Nicola, Indre, Antje und ich plus unsere Leser*innen, die uns immer wieder mit Hinweisen und Empfehlungen bereichern.

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Die bisherigen Ausgaben mit vielen Tipps gibt es im Archiv

Die Entstehungsgeschichte

Am 10. November 2016 ging’s Igor und mir wie so vielen, die in Deutschland die US-Wahlen beobachtet hatte: „Wir müssen irgendwas machen, damit wir nicht am Tag nach der Bundestagswahl aufwachen und uns die Haare raufen, weil wir nichts gemacht haben.“ Und wie immer, wenn Igor und ich in unserem hektischen Arbeitsalltag etwas gebacken bekommen wollen, haben wir uns einen wöchentlichen Termin in den Kalender eingetragen. An dem wollten wir gemeinsam darüber nachdenken, was unser Beitrag sein könnte. Spontan hat Igor ein Foto der Termineinladung gemacht und es auf unserem Instagram-Account gepostet mit dem Kommentar „Melden, wer Interesse hat“. Circa fünfzehn „Hier“s später war klar, dass wir aus der Sache nun nicht mehr rauskamen. Daraus entstand für ungefähr zwei Monate ein wöchentlicher Videocall und eine Slack-Instanz mit ca. 15 bis 20 Interessierten. Bei den Calls ging es vorwiegend um einen entspannten Austausch über Ideen und Möglichkeiten für ein politisches Engagement. Mal berichtete uns jemand aus dem Alltag eines Ortsverbands einer Volkspartei. Mal stellte eine Freundin die Initiative Save Democracy vor. „WAS MACHEN – Newsletter für gesellschaftliches Engagement“ weiterlesen

Meine #rp17 Empfehlungen

#rpTEN Stage 1

Dieses Jahr war ich Teil des Programmkomitees und habe deswegen keinen eigenen Vortrag eingereicht.

Allgemein

Grundsätzlich sehen die Tracks Science Fiction und sub:marine super aus. Wie immer kann ich nur empfehlen, sich ein bisschen treiben zu lassen und bewusst auch Sessions aufzusuchen, die außerhalb des eigenen Horizonts liegen. Gleichzeitig ermutige ich auch, direkt aus schlechten Sessions wieder rauszugehen. Und wie letztes Jahr, empfehle ich weitgehend alles zu meiden, was aktuell „Hype“ ist: Blockchain, FinTech, Snapchat und zum größten Teil auch VR/AR (Ausnahmen siehe unten).  „Meine #rp17 Empfehlungen“ weiterlesen

Monika Bielskyte über faule Zukunftsvisionen und Virtual Reality

Monika Bielskyte berät Scifi-Filmemacher bei der Erschaffung ihrer Welten. Auf Twitter hat sie nun die Arbeit gezeigt, die sie für die Realverfilmung von Ghost In The Shell gemacht hat. Dabei hat sie nicht nur ihre fantastischen Moodboards präsentiert, die den Film in eine deutlich spannendere Richtung bewegt als der nun typische Cyberpunk-Look (und die immensen Probleme des Whitewashings). Sie hat auch in zahlreichen Tweets einen Anspruch an Worldbuilding beschrieben, der weiter und tiefer geht als das meiste, was uns Hollywood in Mainstream-Science-Fiction-Filmen derzeit anbietet. Ich kann nur empfehlen, sich den kompletten Twitter-Thread anzusehen und durchzulesen.

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Impressionen aus San Francisco

welcome to san francisco

Anfang März war ich für sechs Tage in San Francisco und der Bay-Area unterwegs, um mir vor Ort und in Gesprächen einen Eindruck zu verschaffen und um besser die Realitäten hinter den Geschichten aus dem Silicon Valley zu verstehen. Meine wichtigsten Erkenntnisse habe ich auf Medium beschrieben.

Um die Stadt besser kennenzulernen, bin ich sehr viel zu Fuß unterwegs gewesen und habe dabei viele Impressionen gesammelt. Für alle, die mir nicht auf Instagram folgen, hier mal die interessantesten. Dabei sind viele kleine Signale davon, was die Bürger von San Francisco gerade bewegt. „Impressionen aus San Francisco“ weiterlesen

Disruptive Innovation

[…] if you “disrupt” people’s lives w/o putting the infrastructure in place to help them grasp and leverage new opportunities, then you have about the same moral value as a house fire.

Damien Williams

Dafür habe ich die doch nicht gewählt

Letzten Sommer habe ich, wie so einige, Rückkehr nach Reims von Didier Eribon gelesen. Darin beschreibt er, wie er zu seiner Familie aus dem Arbeitermileau zurückkehrt, nachdem er sich vor viele Jahren abgewendet und ins intellektuelle Milleau gewechselt war. Das Buch hat letztes Jahr viel Aufmerksamkeit bekommen, weil Eribon sich damit beschäftigt, warum seine Familie, die zeitlebens links gewählt hat, nun dem Front National ihre Stimme gibt.

Eine Stelle ist mir besonders in Erinnerung geblieben und ich erinnere mich derzeit immer wieder an sie, wenn versucht wird mit alter Logik den Zuspruch der rechten Parteien zu verstehen.

Als ich meine Mutter darauf ansprach, dass sie mit ihrer Stimme eine Partei unterstütze, die gegen das Recht auf Abtreibung kämpfte (obwohl sie, wie ich wusste, schon einmal abgetrieben hatte), antwortete sie mir nur: »Das ist was anderes, dafür habe ich die doch nicht gewählt.«

Bücher, die ich 2016 gelesen habe

offenes Buch mit Markierungen

Sag mir, was du liest und ich sag dir wer du…bla. 2016 war Goodreads mein Lieblings-Social-Network. Ich habe so viele Bücher wie noch nie zuvor gelesen (zusätzlich zu all den Artikeln, Essays und Studien). Deswegen werfe ich noch mal einen Blick zurück auf die Themen, Geschehnisse und Autoren, die mein 2016 geprägt haben – anhand all der Bücher, die ich gelesen habe. „Bücher, die ich 2016 gelesen habe“ weiterlesen

Podcast-Tipp: Lage der Nation

iphone mit podcast lage der nation

Vor ein paar Wochen habe ich mich auf die Suche nach deutschen Politik-Podcast gemacht. Ich habe so eine Tendenz fast besser über die US-Politik als über die deutsche informiert zu sein. Deswegen habe ich letztes Jahr ein Zeit-Abo abgeschlossen und lese fast täglich die Newsletter von Politico Europa (Playbook und Morgen Europa) und Tagesspiegel. Was mir noch fehlte, sind interessante Diskussionen, etwas rausgezoomt aus dem Tagesgeschehen.

Die Lage der Nation aus dem Küchenstudio-Podcastnetzwerk war da die ziemlich perfekte Antwort. Der Journalist Philip Banse und der Jurist Ulf Buermeyer besprechen einmal die Woche in ein bis zwei Stunden die wichtigsten Ereignisse im In- und Ausland.  „Podcast-Tipp: Lage der Nation“ weiterlesen

Vortrag: Kultur verspeist Strategie

Im Januar war ich irgendwo im tiefsten Franken, um bei einer deutschen Versicherung eine Einführungs-Keynote zum Thema Digitalisierung zu halten. Herausgekommen ist dabei eine Art Grundsatzrede über die Tiefe der digitalen Transformation, die Unternehmen bevorsteht. Anhand von Tesla, Facebook und Starbucks zeige ich wie fundamental anders „digitale Unternehmen“ heute in ihrer Herangehensweise funktionieren und welche Erfolgsfaktoren sich daraus ergeben. Diese tiefgreifende Veränderung durch die Digitalisierung braucht nicht nur neue Strategien in der Kommunikation („Müssen wir nun auch auf Snapchat?“), sondern braucht einen grundlegenden Kulturwandel. Das ist der Kern unserer Arbeit mit Third Wave.

Da ich inzwischen meine Vorträge immer komplett runter schreibe, gibt es den Vortrag jetzt als kompletten Text in unserer Third-Wave-Medium-Publikation: Kultur verspeist Strategie.

Und wenn Sie mich für Ihre Veranstaltung als Sprecher zu diesem oder ähnlichen Themen (z.B. das, das oder das) zu buchen, sprechen Sie mich gerne an.